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  • Herausgeber
  • Prof. Dr. med. André L. Mihaljevic, M.Sc. M.Sc. MME MBA
  • Universitätsklinikum Tübingen
  • Hoppe-Seyler-Straße 3
  • 72076 Tübingen

Retroperitoneale Sarkome

Forschungsfragen zum retroperitonealem Sarkom

Die Forschungspartnerschaft Retroperitoneale Sarkome (PSP RPS) sucht aktuell die wichtigsten Forschungsfragen zu retroperitonealem Sarkom.
Die vom BMBF geförderte Forschungspartnerschaft Retroperitoneale Sarkome wurde im April 2024 von der Klinik für Allgemein-, Viszeral-  und Transplantationschirurgie der LMU München aus gestartet und wird über einen Zeitraum von 2 Jahren durchgeführt.

Hinsichtlich des Ablaufs orientiert sich unsere Partnerschaft vor allem an den deutschen Forschungspartnerschaften zu Pankreaskarzinom und Darmkrebs, die nach dem Vorbild der James Lind Alliance erfolgreich abgeschlossen wurden. Durch unsere Umfragen ermitteln wir die für unseren Bereich aktuellen und wichtigen Forschungsfragen – alle Informationen im Flyer zum Download:

Infoflyer


Hintergrund der Forschungspartnerschaft

Gefördert vom BMBF

Retroperitoneale Weichgewebesarkome sind seltene Tumoren, die sich hinter dem Bauchraum entwickeln und über die im Vergleich zu anderen Tumoren wenig bekannt ist. In Deutschland werden jährlich etwa 4.600 Menschen mit Sarkomen diagnostiziert, davon etwa 15 % im Retroperitoneum.
Bildgebende Verfahren wie CT und MRT sind entscheidend für die Erkennung und Beurteilung dieser Tumoren. Die Behandlung hängt von Größe, Stadium und histologischem Typ ab und umfasst oft eine Kombination aus Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie, wobei die chirurgische Entfernung im Vordergrund steht. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung fehlt es in vielen Situationen an wissenschaftlich fundierten Entscheidungsgrundlagen, um optimale Behandlungsstrategien zu definieren.

Die Konsensfindung im Vorfeld der Durchführung konkreter Forschungsvorhaben bei retroperitonealen Sarkomen ist aus mehreren Gründen besonders wichtig:

  • Sie ermöglicht eine effiziente Ressourcennutzung für Forschung und Entwicklung.
  • Durch Zusammenführung von Informationen entsteht eine gemeinsame Wissensbasis, die redundante Forschung vermeidet.
  • Angesichts der Heterogenität dieser Erkrankungen fördert sie personalisierte Ansätze.
  • Sie unterstützt die Festlegung geeigneter Endpunkte für klinische Studien und standardisiert Studienprotokolle.
  • Die Perspektive der Patienten wird integriert, um deren Bedürfnisse besser zu berücksichtigen und die Ergebnisse zu verbessern.

Aus Sicht der Patientenvertreterin Rosemarie Thiele

Bedeutung der Forschungspartnerschaft Retroperitoneale Sarkome für Patienten und Betroffene


Aktueller Stand am 15. Juni 2026

  1. Zusammenstellen der Steering Group (Lenkungsgruppe)
  2. Erste Umfrage zur Identifikation möglicher Forschungsfragen
  3. Klassifizierung und Ausformulierung der Forschungsfragen
  4. Sichtung der vorhandenen Literatur und Ausschluss bereits beantworteter Forschungsfragen
  5. Zweite Umfrage zur vorläufigen Feststellung der Rangfolge (Interim-Priorisierung) der verbliebenen Forschungsfragen
  6. Finale Priorisierung durch Patienten/innen, Angehörige, Pflegende und Mitarbeiter des Gesundheitssystems
  7. Publikation und Verbreitung der Ergebnisse (abgeschlossen)

Ergebnisse

Die Umfrage zur Sammlung offener Forschungsfragen zur Krebserkrankung Retroperitoneales Sarkom wurde abgeschlossen. Sie können nun die Ergebnisse einsehen. Hier finden Sie die 10 wichtigsten Fragestellungen, die sich aus der Forschungspartnerschaft ergeben haben.

Hier die priorisierten Ergebnisse


Die Lenkungsgruppe

Die Lenkungsgruppe besteht aktuell aus insgesamt 16 Personen: 8 Patientinnen/Patienten, Angehörigen und Personen aus Interessensvertreterorganisationen sowie 8 medizinischen Fachkräften aus den Bereichen Chirurgie, Pflege, Strahlentherapie, Onkologie, Radiologie und Ernährungsmedizin.

  • Gabriele Ott (Patientenvertreterin)
  • PD Dr. Nina Schmidt-Hegemann (Strahlentherapeutin)
  • Markus Wartenberg (Patientenvertreter)
  • Prof. Dr. Lars Lindner (Onkologe)
  • Birgit Kohl (Patientenvertreterin)
  • Dr. Nicole Erickson (Ernährungsmedizinerin)
  • Prof. Dr. Wolfgang Kunz (Radiologe)
  • PD Dr. Markus Albertsmeier (Chirurg)
  • Dr. Christian Neuchl (Patientenvertreter)
  • Thorsten Weichinger (Patientenvertreter)
  • Tobias Dressler (Fachpflegekraft Onkologie)
  • Prof. Dr. Jens Jakob (Chirurg)
  • Prof. Dr. Bernd Kasper (Onkologe)
  • Markus Fischer (Patientenvertreter)
  • Berni Zauner (Patientenvertreter)
  • Rosemarie Thiele (Patientenvertreterin)

 

Colette Doerr-Harim - Ärztin, Wissenschaftskoordinatorin Prof. Dr. med. André Mihaljevic - Arzt, Chirurg PD Dr. med. Markus Albertsmeier - Arzt, Chirurg Prof. Dr. med. Rosa Klotz - Ärztin, Chirurgin Prof. Dr. med. Ulrich Ronellenfitsch - Arzt, Chirurg Prof. Dr. med. Martin Wagner - Arzt, Chirurg Rosemarie Thiele - Patientensprecherin Alexandra Berninger - Wissenschaftskoordinatorin Necdet Patel Eileen Schrödter Berni Zauner - Patientenvertreter Prof. Dr. med. Jens Jakob _ Leitung Sakomzentrum, Universitätsmedizin Mannheim Kristin Nahrmann Eva Veres Prof. Dr. med. Markus Schoenberg Thorsten Weichinger Gabriele Ott - Patientenvertreterin Prof. Dr. med. Lars Lindner - LMU München, Onkologe, Budgetbeauftragter der Klinik René Bach Dr. med. Christian Neuchl - Patientenvertreter Prof. Dr. med. Sabine Semrau - Chefärztin, Klinikum St. Marien Amberg, Klinik für Strahlentherapie Dr. med. Friederike Mumm - Leitung Psycho-Onkologie, LMU München Sieglinde Engeter Tobias Dressler - Pflegefachkraft Onkologie Birgit Kohl -Patientenvertreterin Olivia Giggenbach

Projektleitung

PD Dr. med. Markus Albertsmeier, F.E.B.S.
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Klinikum der Universität München
 


Beratung

Prof. Dr. André Mihaljevic – Ärztlicher Direktor
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Tübingen

Dr. Silvia Wagner – Chirurgische Studienzentrale
Universitätsklinikum Tübingen

Colette Dörr-Harim - Wissenschaftskoordinatorin
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg 

Prof. Dr. Rosa Klotz – Leitende Oberärztin/ Ärztliche Leitung. Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie 
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg

Kontakt

PD Dr. med. Markus Albertsmeier, FEBS
Oberarzt | Leiter Kodinationszentrum Chirurgische Studien | Stv. Leitung SarKUMLMU

Tel.:       +49 89 4400-0
Fax:       +49 89 4400-2051
E-Mail:  CHIR.PSP-RPS@med.uni-muenchen.de

LMU Klinikum
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie
Marchioninistraße 15
81377 München

www.lmu-klinikum.de | gch.klinikum.uni-muenchen.de
 

Sarkomzentrum am LMU Klinikum

Für die Forschungspartnerschaft war die Beteiligung der Sarkomzentren besonders wichtig, da sie den direkten Kontakt zu den Betroffenen herstellen und die Reichweite der Forschungspartnerschaft erhöhen. Das Zentrum für Knochen- und Weichteiltumoren SarKUM (CCC München LMU) ist ein überregionales onkologisches Versorgungszentrum für Patientinnen und Patienten mit Weichgewebesarkomen und unterstützt die Forschungspartnerschaft durch die aktive Einbindung von Expertinnen und Experten in die Lenkungsgruppe.

Deutsche Sarkom-Stiftung

Die Deutsche Sarkom-Stiftung ist eine gemeinsame Organisation von Patienten und Patientinnen und Expertinnen und Experten. Als solche ist die Deutsche Sarkom Stiftung erste Anlaufstelle für Betroffene und bietet wichtige Informationen zur Erkrankung.

Die Forschungspartnerschaft profitiert von der umfassenden Expertise der Stiftung in der Patientenvertretung und von ihrer Unterstützung bei der Verbreitung von Umfragen und Forschungsergebnissen.

Stakeholder

In unserer Forschungspartnerschaft spielten alle Stakeholder eine jeweils eigene und bedeutende Rolle. Die Interessenvertreterinnen und -vertreter umfassten Personen, die direkt oder indirekt vom Thema retroperitoneales Sarkom betroffen sind, sei es durch Erkrankung, Betreuung, medizinische Versorgung oder auf andere Weise, und die sich an unseren Umfragen beteiligt haben, und/oder am Konsensus-Workshop teilgenommen haben. 
Im Konsensus-Workshop waren Expertinnen und Experten der Sarkomzentren München (LMU Klinikum), Mannheim, Dresden, Halle, Heidelberg und Erlangen vertreten.


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