
Die Forschungspartnerschaft Pankreaskarzinom (PSP Pankreaskarzinom) sucht die wichtigsten Forschungsfragen zur Therapie des Pankreaskarzinoms.
Bauchspeicheldrüsenkrebs (das Pankreaskarzinom) ist derzeit die vierthäufigste Ursache von Krebstodesfällen in Europa und den Vereinigten Staaten und wird voraussichtlich 2017 den Brustkrebs als dritthäufigste Krebstodesursache überholen. Die Prognose des Bauchspeicheldrüsenkrebses ist nach wie vor eine der schlechtesten aller Krebsarten (das relative 5-Jahres-Überleben liegt derzeit bei 8 %). An der Betreuung und Behandlung von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs sind verschiedene Berufsgruppen beteiligt (Chirurgen, Onkologen, ambulante und stationäre Pflege, Psychoonkologen, Allgemeinmediziner, Palliativmediziner usw.).
Die Behandlung und Versorgung von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs erfordert von der Diagnose über die Akuttherapie bis hin zur Nachsorge, Palliativtherapie und, falls erforderlich, Sterbebegleitung einen multidisziplinären, intersektoriellen Ansatz. Patienten, Angehörige, Pflegepersonal, Chirurgen und Onkologen sind mit speziellen Herausforderungen konfrontiert, da sie die physischen, psychosozialen, emotionalen und organisatorischen Auswirkungen der Krebsdiagnose und -behandlung bewältigen müssen.
Die Umfragen zum PSP Pankreaskarzinom sind bereits abgeschlossen.