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  • Forschungspartnerschaft FORSCHUNG GEMEINSAM ENTWICKELN
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  • Herausgeber
  • Prof. Dr. med. André L. Mihaljevic, M.Sc. M.Sc. MME MBA
  • Universitätsklinikum Tübingen
  • Hoppe-Seyler-Straße 3
  • 72076 Tübingen

Geschlechtersensible psychosoziale Interventionen

für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen

Die Forschungspartnerschaft ParGenDA hat zum Ziel, unbeantwortete zentrale Fragen zu geschlechtersensiblen psychosozialen Interventionen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen partizipativ zu identifizieren und nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen. Das Projekt wird durch eine Gruppe aus Menschen mit Demenz, pflegenden Angehörigen, Interessenvertretungen und Fachleuten aus dem Gesundheitswesen gesteuert. 

Mithilfe von Umfragen und Workshops mit Personen dieser Gruppen wird am Ende des Projekts eine Liste der 10 wichtigsten unbeantworteten Fragen zu geschlechtersensiblen psychosozialen Interventionen für die Wissenschaft und Öffentlichkeit bereitgestellt.

 

Hintergrund

Demenz ist ein chronisches, fortschreitendes Syndrom, das Gedächtnis, Denken, Orientierung, Sprache und Urteilsvermögen beeinträchtigt. Je nach Art und Schwere können sich auch Stimmung, Verhalten und Motivation verändern. Zu den häufigsten Formen gehören Alzheimer-, Lewy-Body- und vaskuläre Demenz. Frauen erkranken häufiger an Alzheimer, Männer eher an vaskulärer Demenz. 

Auch die Symptome unterscheiden sich: Frauen zeigen öfter depressive oder psychotische Anzeichen, Männer häufiger starke Apathie.Die meisten pflegenden Angehörigen sind Ehepartner:innen oder erwachsene Kinder; auch hier sind überwiegend Frauen vertreten. Es gibt Hinweise, dass Männer und Frauen die Pflege unterschiedlich erleben, was ihre Lebensqualität beeinflusst. 

Um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern, ist Forschung zu psychosozialen Interventionen wichtig; Geschlechtersensibilität wurde dabei bisher jedoch selten berücksichtigt.
 

Aktueller Stand am 01. Januar 2026

  1. Zusammenstellen der Steering Group (Lenkungsgruppe)
  2. Erste Umfrage zur Identifikation möglicher Forschungsfragen (startet in Kürze)
  3. Klassifizierung und Ausformulierung der Forschungsfragen
  4. Sichtung der vorhandenen Literatur und Ausschluss bereits beantworteter Forschungsfragen
  5. Zweite Umfrage zur vorläufigen Feststellung der Rangfolge (Interim-Priorisierung) der verbliebenen Forschungsfragen
  6. Finale Priorisierung durch Patienten/innen, Angehörige, Pflegende und Mitarbeiter des Gesundheitssystems
  7. Publikation und Verbreitung der Ergebnisse

Umfrage

In der Forschungspartnerschaft ParGenDA wollen wir mit Ihnen die 10 wichtigsten Fragen zum Thema Geschlecht und Demenz finden. Es gibt Hinweise darauf, dass das Geschlecht eine Rolle für die Unterstützung von Menschen mit Demenz spielt. Da hierzu aber noch Wissen fehlt, haben wir eine Umfrage gestartet. So soll zukünftige Forschung gezielt Bereiche in den Blick nehmen, die bislang übersehen wurden.

Das Projekt ParGenDA wird vom Lehrstuhl Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke in Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz durchgeführt.

An der Befragung teilnehmen können:

  • Menschen mit Demenz
  • Pflegende Angehörige
  • Gesundheitsfachpersonen
     

Hier kommen Sie zur Umfrage/a>

Die Beantwortung dauert etwa 10–15 Minuten. 
Die Umfrage ist bis Ende Februar 2026 geöffnet.
Wenn Sie Fragen haben, dann wenden Sie sich gerne an das Projektteam unter: pargenda@uni-wh.de oder besuchen Sie unsere Internetseite: 
pargenda.de


Steering Group

Patient:innenvertreter:innen und Angehörige:

  • Petra Fuchs, Deutsche Alzheimer Gesellschaft
  • Manfred Heigl, Deutsche Alzheimer Gesellschaft
  • Barbara Heydenreich, Deutsche Alzheimer Gesellschaft
  • Rainer Heydenreich, Deutsche Alzheimer Gesellschaft
  • Lieselotte Klotz, Deutsche Alzheimer Gesellschaft
  • Saskia Weiß, Deutsche Alzheimer Gesellschaft

 

Mitarbeiter:innen des Gesundheitswesens:

  • Gisa Ellrichmann-Wilms, Klinik für Neurologie, Klinikum Dortmund
  • Benno Koch, Klinik für Neurologie, Klinikum Dortmund
  • Stefan Welbers, Senior:innenzentrum Gute Hoffnung, Oberhausen
  • Andrea Stromenger, Senior:innenzentrum Gute Hoffnung, Oberhausen

Projektleitung

Margareta Halek, 
Lehrstuhl für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke

Projektkoordination

Dominique Autschbach, 
Lehrstuhl für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke

Franziska Anushi Jagoda, 
Lehrstuhl für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke

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